Komplimente für die Grabrednerin – Michaela Burch und ihre Wortgeschenke an ein Leben.

Es sind die Wochen vor Weihnachten und wir bereiten uns emsig auf eines der schönsten Feste im Jahr vor. Wenn nicht gar auf das Schönste. Ist es dann soweit, wünschen wir uns einander leichthin „besinnliche“ Weihnachten. Aber auf was besinnen wir uns da eigentlich? Bestenfalls auf das, auf was es ankommt. Auf was es wirklich in unserem Leben, in unserer Familie, in unserer Welt und für uns selbst ankommt. Auf das Wesentliche also. Wir feiern dieses Fest gerne im Kreise unserer Liebsten und nach alten Traditionen. Daher ist es auch eine Zeit, in der wir diejenigen besonders vermissen, die uns lieb waren und die diese Traditionen für uns mit geprägt haben. Weil sie plötzlich, oder auch schon lange, ganz egal, nicht mehr da sind.

Jemand, der es sich zur Herzensaufgabe gemacht hat, unseren Verstorbenen ein schönes, letztes Fest bereiten zu wollen und es dabei gleichzeitig versteht, auf das zu besinnen zu lassen, was diese Person und ihr Leben im Wesentlichen ausgemacht hat, ist Michaela. Sie ist Grabrednerin bzw. Trauerrednerin. Und zwar eine, die es gekonnt vermag, die Trauerfeier zu einer letzten Lebensfeier werden zu lassen…

Darf ich vorstellen?

Michaela ist Mitte 50 und lebt mit ihrem Partner in der Gemeinde Gerzen bei Vilsbiburg in Niederbayern. Ihr Büro hat sie wiederum in Kranzberg bei Freising in Oberbayern. In ihrem Leben war sie schon vieles.

Vieles, was sie nicht gerade auf direktem Wege, aber irgendwie dennoch hin zu ihrer Berufung geführt hat. Vieles, was aber irgendwie trotzdem mit dem Leben an sich zu tun hat.

Sie war schon Bankkauffrau. Auch „Schlankheitsstudiobesitzerin“. Security. Sie war Assistenz der Geschäftsleitung. Tätig in der Veranstaltungsorganisation und im Büromanagement. Auch schon Hochzeitsplanerin. Was für ein Lebenslauf 🙂

Somit hatte sie vorher unter anderen mit Geld, Geschäften, Schönheit, Gesundheit, Feierlichkeiten und mit Lebenspartnerschaften zu tun. Alles Dinge, die auch am Lebensende und danach präsent sind. Auch wenn es manchmal nur noch die Dinge sind, um die die Nachkommen sich streiten 😉

Interessanterweise sagt sie, die meiste Menschenkenntnis hat sie während ihrer zwölfjährigenTätigkeit als Security gewonnen. Ist das nicht spannend? Hier lernte sie zum Beispiel Menschen zu „lesen“ oder Aggressionen deeskalieren zu lassen.

Im Laufe ihres Berufslebens hat sie unglaublich viele unterschiedliche Erfahrungen gesammelt, die ihr auch jetzt zugutekommen, wo sie ihre wahre Berufung  gefunden hat. Denn, dass es ihre Berufung ist, spürt man gleich. Wenn sie über ihre Tätigkeit als Trauerrednerin spricht, gerät sie ins Schwärmen. Es ist sofort herauszuhören, dass sie in diesem Beruf vollkommen glücklich ist. Ihr Herz geht auf, wenn sie es schafft, auch im Angesicht des im Moment übermächtigen Todes und des grauenvoll vor Augen geführten Verlustes, ein Lächeln oder eine zustimmende Mimik in die Gesichter der Trauergäste zu zaubern. Indem sie den Fokus weg vom Sterben und hin zu den Lebzeiten, zu den schönen Zeiten, zu dem Menschen zieht. Denn in aller Regel ist das Sterben im Vergleich zum restlichen Leben eine kurze Zeitspanne. Das, was die Person ausmachte, liegt in der langen Zeit davor. Und genau diese Zeiten sind es, die die Hinterbliebenen in ihrer Erinnerung behalten sollen. Eben so, wie diese Zeiten und der Mensch halt waren, mit allen Facetten.

Wie wird man denn eigentlich ausgerechnet Grabrednerin?

Ja, das ist in ihrem Fall jetzt wirklich kurios. Kurios gut 🙂 Von der Hochzeitsplanerin wurde sie zur freien Traurednerin. Und von der Traurednerin wurde sie zur Trauerrednerin 🙂 Das ist einerseits zum Schmunzeln und andererseits auch irgendwie logisch. Schließlich gibt es in einem Menschenleben gewisse Anlässe für gewisse Feierlichkeiten. Da zählen unsere Geburt und unsere Geburtstage hinzu. Je nach Konfession folgt da einiges. Dann natürlich die Hochzeit. Für viele noch immer ein märchenhafter Kindheitstraum. Ja, auch Weihnachten. Ein Fest des Lebens, der Geburt Christi, zu dessen Anlass wir uns auf das Wesentliche im Leben besinnen sollen. Verschiedene Jubiläen. Und dann eben das grande Finale. Der Lebensfilm ist abgedreht und es folgt eine Filmrezension.

Kurzum, alles Feste eines Menschenlebens und deshalb ist sie eigentlich eine freie Rednerin für Lebensfeste 🙂

Man kann es erahnen – sie war schon als Traurednerin so gut, dass sie eines Tages von einer Bekannten gebeten wurde, auf der Beerdigung der Schwester eine Trauerrede zu halten. Sie war etwas perplex, zumal sie selbst zuvor bis dato auf nur drei Beerdigungen war, aber fühlte sich geehrt und sagte zu. Das war im Jahr 2017.

Denn dann folgte das, was sie auch als das für sie größte Kompliment in ihrem bisherigen beruflichen Leben bezeichnet. Der Vater einer ihrer Bräute erlebte auf der Zielgeraden seines Lebens die Traurede, die Michaela für seine Tochter hielt und fand diese so gut, dass er sie gleich für seine Beerdigung buchte. Und so nahm das Schicksal immer weiter seinen Lauf.

Seit 2019 ist sie nun hauptberuflich Trauerrednerin und nur nebenbei noch Traurednerin. Sie wurde Trauerrednerin nach einer zweiwöchigen Ausbildung. Und sie machte weitere. Wenn auch bei unterschiedlichen Ausbildern. Aber ob man dann eine gute ist? Hm. Wahrscheinlich gehört da schon mehr dazu. Dieses gewisse Feeling dafür. Talent und Ausstrahlung. Manche Sachen kann manch einer halt auch einfach.

Außerdem ist sie mittlerweile noch eine „demenzfreundliche Trauerrednerin“, ausgebildete Trauerbegleiterin, Hospizbegleiterin und Ausbilderin für Trauerredner. Ob es wohl was gibt, was sie nicht kann oder können würde? 🙂

Hat sie Angst vor dem eigenen Tod?

Vor dem Tod – nein.

Jeder hat seine eigene Vorstellung davon, ob und wie es nach dem Tod weiter geht und das ist auch gut so. Für sie ist der Tod nicht das Ende von allem und deshalb hier ein klares Nein.

Vor dem Sterben – eher nein.

Durch ihren Beruf weiß sie natürlich viel über den physischen Sterbevorgang an sich oder wie sich eine gewisse Geisteshaltung darauf auswirken kann. Deshalb hier ein eher Nein.

Vor der Zeit vor dem Sterben – vielleicht.

Sie hat konkret vor 90 Jahre alt zu werden und das gesund und schmerzfrei. Und dann will sie vom nächtlichen Schlaf klammheimlich in den ewigen Schlaf übergleiten. So der Plan. Aber wer hat den nicht. Und auch das weiß sie durch ihre Arbeit: Wie genau das so sein kann, wenn man weiß, man wird an einer bestimmten Krankheit sterben und der Verlauf bis zum Tod gestaltet sich in der Regel auf eine gewisse Art und Weise. Sie weiß aber auch, dass man dabei ziemlich gut an die Hand genommen werden kann. Zum Beispiel in den Hospizen. Deshalb hier ein Vielleicht.

Ihre eigene Wunschbeerdigung.

Also am liebsten wäre ihr ja eine klassische Wikinger-Bestattung. Hierbei wird man auf einem Boot auf’s Meer hinaus gelassen und dort in Brand gesetzt. Leider ist so etwas nicht möglich. Aber verbrannt werden möchte sie auf jeden Fall. Und dann entweder in einer Wasserurne im eigenen Garten, oder wenn das nicht möglich ist, auf einem Wiener Friedhof mit eigenem Areal für Wasserurnen langsam wieder in den Kreislauf der Natur zurückgeführt werden. Oder zumindest an den Wurzeln eines Baumes abgelegt werden, denn leider ist sie ja keine Wienerin.

Einen Grabstein möchte sie somit auch nicht. Viel lieber wäre ihr eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Mein Leben war schön – danke“, die irgendwo in der Nähe derjenigen, bei denen sie zurückbleibt, angebracht wird.

Eine klassische Aussegnungsfeier möchte sie jetzt schon erwartungsgemäß auch nicht. Am liebsten wäre ihr ein „richtig geiles“ Mittelalterfest. Mit einer langen Festtafel, an der über sie erzählt und auf sie getrunken wird. Oder ein schönes Picknick im Freien. Wenn da einer eine Rede halten würde, super. Wenn nicht ginge genauso, dass die Picknickenden mit ihren Erzählungen über sie quasi eine gemeinschaftlich zusammengefügte Rede erschaffen.

Ihr eigenes Nachwort hat sie noch nicht geschrieben. Vielleicht macht sie das noch. Vielleicht auch nicht. Wenn nicht ist sie aber schon sehr gespannt, was über sie erzählt wird 🙂

Was hat jetzt eigentlich die Grabrednerin mit Komplimenten zu tun?

Oh, in meiner eigenen Vorstellung ziemlich viel. Für mich ist sie die Person, die zum einen die Komplimente ausspricht, die die verstorbene Person gerne noch an die Hinterbliebenen und auch an das eigene Leben gerichtet hätte. Oder hätte richten sollen. Man weiß ja, wie das oft so ist, in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen… Zum anderen ist sie für mich auch diejenige, die die Komplimente der Hinterbliebenen an die Vorangegangenen ausspricht. Weil vielleicht die Zeit fehlte oder es genauso versäumt wurde, wie im umgekehrten Fall.

Michaela stimmt dem zu. Aber sie kann noch vieles mehr hinzufügen. Manchmal ist es auch der Fall, dass das Verhältnis zu dem oder der Verstorbenen gar nicht mehr gut war. Es kommt durchaus auch nicht selten vor, dass sie gebeten wird, denjenigen auch wirklich als den „A…“ darzustellen, der er war. Es liegt ihr ja selbst fern, den Spruch: „Auf Beerdigungen wird am meisten gelogen“ zu stützen. Sie ist selbst grundehrlich und sieht tagtäglich, wohin Unehrlichkeiten am Ende führen können. Sie möchte schon den Menschen mit all seinen Facetten präsentieren. Aber oft ist es auch einfach so, dass die Beteiligten eine Art Tunnelblick haben und nicht nach rechts oder links schauen können/wollen.  Mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer eigenen Lebenserfahrung gelingt es ihr meist, den Blickwinkel zu ändern. Den Blick darauf zu richten, woher gewisse Verhaltensweisen kamen. Wie oft hat man denn selbst Eigenschaften an sich, die man nicht gut heißt, aber auch einfach nicht anders kann. Da spielt so viel mit rein. Und wenn sie es schafft, den Blickwinkel eben so zu ändern, dass man es nachvollziehen kann, dann folgt auch Verständnis. Und dieses Verständnis führt zu Erleichterung. Es ist dann zwar zu spät mit dem nun nicht mehr Lebenden selbst Frieden schließen zu können. Aber der Hinterbliebene kann in seinem Inneren seinen Frieden damit finden, es hört auf an ihm zu nagen und die Erinnerung wendet sich zum Positiveren.

Und überhaupt, sagt sie, so eine Trauerfeier an sich ist schon ein Kompliment an den Verstorbenen. Zu seinen Ehren wird sowas ausgerichtet. Weil derjenige es einem wert war. Auch hier wieder, selbst wenn er das oberflächlich einem eigentlich nicht war – unterschwellig ist da meist ein „Ich liebe dich trotzdem“ dabei. So hebt sie das auch bei der Feier hervor und richtet die Worte an die verstorbene Person direkt: „Danke, dass es dich gab! Ohne dich wären alle diese Menschen nicht hier.“

Auch im Vorgespräch, welches ca. 3 Stunden dauert, findet sie jede Menge aufbauende Komplimente mit den und für die Angehörigen. Es ist wichtig, dass sie wieder merken, welch Glück der Sterbende hatte, sie dabei in seiner Nähe zu haben.

Diese Erkenntnis hilft. Allgemein ist sie so authentisch und sympathisch, dass aus dem Gespräch mit ihr viel Kraft und Ruhe geschöpft wird. Und nicht selten schafft sie es, dass in zwei von drei Stunden viel gelacht wird. Das nimmt sie – zu Recht – auch als Kompliment für sich 🙂

Jede Menge Komplimente auch für sie.

Und dann ist da ja noch sie selbst. Schaut man sich ihre Internetauftritte an – sie sind teilweise gespickt mit Komplimenten. In ihrem Gästebuch kann man eine Lobeshymne nach der anderen lesen. „Was gibt es Schöneres als solch tolle Rückmeldungen im Anschluss an die Trauerfeiern zu erhalten?“, fragt sie. Für sie gibt es nichts Besseres. 

Wenn es um ihren Beruf geht, kann Michaela Komplimente auch ganz easy annehmen. Das ist sicheres Terrain. Da kommt leicht ein lächelndes, erfreutes „Dankeschön!“.

Bekommt sie aber als Michaela herself  Komplimente, tut sie sich tatsächlich schwer, diese anzunehmen, wie sie zugibt. Sei beruhigt, da bist du definitiv nicht die Einzige 😉

Für sie persönlich ist das größte Kompliment, das sie jemandem in Worten geben kann: „Es ist schön, dich in meinem Leben zu haben.“ Wer das von ihr gesagt bekommt, der kann sich ,von‘ schreiben. Genauso ist es aber auch das Kompliment, welches sie für sich am liebsten hat und gerne noch viel öfter hören würde.

Schlussendlich ist sie der Meinung, dass das bedeutendste Kompliment darin besteht, einen anderen Menschen mit allen Sinnen zu erfassen. Sich bewusst Zeit nehmen für den anderen, ist auch schon ein Kompliment. Für jemanden bewusst da zu sein, bewusst zuzuhören und im Umgang achtsam miteinander sein – wertvolle Komplimente!

Wofür braucht’s denn unbedingt noch mehr Komplimente?

Ganz unbedingt dringend und definitiv für all diejenigen, die in irgendeiner Form etwas leisten, was dem Menschen gut tut oder hilft.

Das sind natürlich zum Beispiel diejenigen, die in den Pflegeberufen schier Unmenschliches vollbringen sollen und dafür kaum wertgeschätzt werden. Auch die medizinischen Berufe, die zumindest manchmal noch einigermaßen gut bezahlt werden, aber in denen man arbeiten muss, bis man selber umfällt. Dort, wo eine Person die Arbeit von fünf machen soll. Und bitte „Komplimente“ in der Form von Entlastung und Anerkennung, die ihnen auch wirklich weiter hilft! Aber auch Masseure, Friseure, Kosmetikerinnen etc. Die tun uns doch auch allen etwas Gutes.

Dann noch all die anderen, die selbstlos und/oder ehrenamtlich helfen. Gemeinnützige Arbeit verrichten. Dazu zählen natürlich auch Reinigungskräfte, die Männer von der Müllabfuhr…

Ja wir könnten die Liste (leider) sehr lange fortsetzen.

Michaela, eine grandiose Granate.

So. Was ist es jetzt genau, was diese Michaela so einzigartig macht? Na logo – es ist dieses außergewöhnlich gute, faszinierende Gesamtpaket, welches in Form einer Wundertüte daher kommt. Eine Wundertüte, in die man immer wieder reingreift und entzückt und erstaunt ist, was da noch alles zum Vorschein kommt. Die auch irgendwie nie leer wird und für jede Lebenslage ein Helferlein parat hat.

Rein optisch kommt da eine sehr sympathisch wirkende Frau mit grau-weißen Haaren und einer granatapfelroten Brille daher. Das lässt schon ein bisschen vermuten, dass einem da eine Person mit viel Lebensweisheit gegenüber steht, die sich aber gleichzeitig ihre Frische und Spritzigkeit beibehalten hat. Eine Frau, die mit Überzeugung erzählt, dass das größte Kompliment für sie persönlich ist, dass ihr Lebenspartner und sie jetzt den 4. Versuch miteinander wagen. Wow, Hut ab! Die wenigsten würden überhaupt erkennen, dass das ein Kompliment ist. Doch sie lebt Offenheit und Ehrlichkeit und sie weiß, dass die seltensten Beziehungen wirklich gradlinig-glücklich-gut ablaufen. Sie hält es daher gar nicht für nötig, Energie darauf zu verschwenden, irgendetwas zu beschönigen oder schön zu reden. Sie ist lieber in ihrer Art gradlinig. Das macht sie authentisch, das schafft Vertrauen und das macht sie auch aus.

Sie sagt von sich: „grazil ist anders“. Ich finde aber, wenn ich das so sagen darf, dass sie eine grazile Stimme hat. Nicht in Form von dünn und brüchig. Sondern in Form von edel und anmutig. In Form von wendig – es gelingt ihr angenehm wohlklingend ihre Stimmlage immer den zu vermittelnden Worten anzupassen. Sie kann mit ihrer Stimme fesseln und es wird nie langweilig, ihr zuzuhören. Beste Voraussetzung  für eine Rednerin 🙂 Genauso ihre Empathie und Achtsamkeit. Damit schafft sie es den Verstorbenen am Ende einen würdigen Abschied zu schenken. Denn sie gestaltet jede feierliche Rede individuell und schmückt diese auch häufig mit passenden Ritualen oder Symbolen. Das wissen die Angehörigen zu schätzen. Und sie sind auch dankbar dafür, dass Michaela bis zum Schluss der Feier anwesend bleibt und ihnen Halt gibt, sofern er gebraucht wird.

Ich habe in ihren vielen schönen Kundenfeedbacks mein eigenes Lieblingskompliment für sie gefunden: „Liebe Frau Burch, Sie sind eine Granate!“  Hallöchen! Wir sprechen hier ja immer noch von einer Grabrednerin. Und diese bekommt kurz nach einer Beerdigung das Feedback, sie sei eine Granate! Wie genial ist das denn bitte? 🙂 Man merkt ja wirklich ziemlich schnell, dass sie eine echte Grande Dame ist. Eine Grande Granate, die ihre Lebenserfahrung jung gehalten hat. Sie kann viel mitgeben – und sie kann aus all den Lebensgeschichten, denen sie begegnet, auch viel mitnehmen.

Was ihr persönlich sehr am Herzen liegt ist zu vermitteln, dass ein Leben sehr viele unterschiedliche Emotionen ausmacht und dass diese Emotionen auch beim letzten Lebensfest erlaubt sind. Es ist also nicht falsch, auf einer Beerdigung auch mal schmunzeln oder gar lachen zu können. Es ist die letzte Feier zu Ehren eines Lebens und wenn ich so darüber nachdenke, ist es auch die letzte Möglichkeit der Person nochmal ein Lachen zu schenken. Falls sie es von irgendwo aus sehen kann – würde sie wirklich wollen, dass sie nur traurige Gesichter anblicken? Na klar, man ist traurig und das darf man  auch zeigen. Ich glaube für mich, ich fände es schön, würde man mit einem weinenden Auge und lächelnden Lippen in meine Richtung blicken 🙂

Liebe Michaela,

du hast auch mich innerhalb kürzester Zeit von dir überzeugt. Ich finde es wunderschön zu spüren, mit welcher Leidenschaft du für deine Berufung brennst und ich kann gar nicht sagen, wie wertvoll ich es finde, dass du so einen Dienst am und für den Menschen verrichtest. Jemanden in den dunkelsten Stunden des Lebens mit starken Händen aufzufangen und ihm wieder ein paar Sonnenstrahlen ins Herz schicken zu können, ist unbezahlbar.

Einfach nur schön, dass es solche Menschen wie dich gibt. Ich würde dir vorschlagen, in dein Portfolio noch etwas in Richtung Geschenke/Karten/Wünsche zur Geburt mit aufzunehmen. Denn wer, wenn nicht du, weiß, was man zum Beginn eines neuen Lebens wünschen sollte, sodass man am Ende mit einem Lachen und vielen Komplimenten darauf zurückblicken kann? 🙂

Wir sind uns bisher nur kurz und aus der Ferne begegnet und dennoch hast du auch mich hier schon mit vielen Impulsen und Erkenntnissen bereichert. Dafür möchte ich dir danken und dir sagen, dass ich es schön finde, dich für diesen Augenblick in meinem Leben gehabt zu haben 🙂 Bleib so grandios wie du bist!

Wer noch mehr über Michaela erfahren möchte oder den Kontakt zu ihr sucht, der wird hier fündig:

https://diegrabrednerin.com/

Wer mal sehen möchte, wie sie für ihren Beruf brennt, kann das hier tun:

https://diegrabrednerin.com/imagevideo/

Wer eine Vorstellung davon gewinnen möchte, wie eine Trauerrede bei ihr klingen kann, findet ebenfalls hier zwei Beispiele:

https://diegrabrednerin.com/

Und man findet sie natürlich auch bei Facebook und Instagram 🙂

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